Skulpturenpark Köln

 
KölnSkulptur #8
Teilnehmende Künstler
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Tom Burr
Tom Burr
No Access, 2015
Edelstahl, geschwärzt, poliert, Alucobond, Aluminium

Courtesy of the artist, Galerie Neu, Berlin, Bortolami Gallery, New York
Vertreten in KölnSkulptur 8
Tom Burr (*1963 in New Haven, lebt in New York und Connecticut) zählt zu den wichtigsten Konzeptkünstlern der Gegenwart. In seinem Werk sind Bezüge zur Ästhetik der Großstadt, zur Subkultur schwulen Lebens, zur Minimal Art und zum avantgardistischen Film erkennbar. Für „KölnSkulptur #8“ versammelt Burr 26 schwarze Screens auf einem etwa handballfeldgroßen Areal. Ihre Zahl ergibt sich aus dem Alphabet. Die Objekte, die speziell für diesen Ort entwickelt wurden, haben an ihren Vorderseiten hochpolierte verdunkelte Spiegel, an ihren Rückseiten ein „X“ aus lackiertem Stahl, das als statisches Behelf für die Konstruktion dient. Unverkennbar bezieht sich Burr mit "No Access" auf die digitalen Oberflächen unserer Gegenwart. Er nennt das Ensemble daher auch einen “Cluster of 26 Dead Iphones“. Schon die Maler im 17. und 18. Jahrhundert verwendeten Rahmen mit Spiegel, (sogenannte „Claude-Gläser“), um einen Ausschnitt für ihre Landschaftsgemälde zu wählen. Burr vergrößert sie zu schlichten, stereometrischen und angsteinflößenden Formen. Verwirrende Spiegelungen sind die Folge und räumlich bizarre Erlebnisse.

Einzelinterview mit Tom Burr


 
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